Mototherapie


Die Verordnung der Mototherapie erfolgt grundsätzlich über den Arzt und wird ausschließlich von
MotopädInnen/MototherapeutInnen durchgeführt.


Eine mototherapeutische Behandlung ist bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen geboten,
die aufgrund von Wahrnehmungs- und perzeptiver-motorischer Entwicklung auffällig oder gestört sind.


Indikation:

  • Entwicklungsverzögerungen oder Störungen im gesamten Wahrnehmungsbereich
  • Störungen der Handlungsplanung, sowie der Raum- und Zeitorientierung
  • Entwicklungsverzögerungen und Störungen in der Fein- und Grobmotorik
  • Störungen in der Hand- und Fußgeschicklichkeit
  • Störungen der Visuo- und Graphomotorik
  • Hyperaktivität
  • Geringes Selbstkonzept
  • Mangelnde Ausdauer und Konzentration, Leistungsverweigerung
  • Verzögerte Sprachentwicklung, sozialer Rückzug, verminderte Kontaktaufnahme und/oder Kommunikation
  • Auffällige Verhaltensweisen, wie Ängste oder (Auto-) Aggressivität, ausgeprägtes Störungsbewusstsein


Die Mototherapie ist eine Einzeltherapie. Im Laufe der Förderung kann diese auch zu einer Kleinst-  oder Kleingruppen
bis max. 4 Kindern/Jugendliche erweitert werden.