Tiergestützte Motopädie

 

Tiergestützte Therapie in der Motopädie

 

 k640 sammy outdoor 07042013 187 Frau Cornelia Schulz und Therapiehund "Sam"

 

Bei der tiergestützten Therapie werden gezielt Tiere zur positiven Auswirkung auf das Erleben und Verhalten von Menschen eingesetzt.

Ein Therapiebegleithund hat gemeinsam mit seinem Besitzer eine spezielle Ausbildung durchlaufen und arbeitet immer gemeinsam mit diesem. Er wird unter fachlicher Anleitung in die Therapie mit eingebunden.

Mittlerweile gibt es wissenschaftliche Erkenntnisse die zeigen, dass Tiere, und vor allem die Anwesenheit von Hunden und der direkte Kontakt mit ihnen, eine besondere Auswirkung und heilsamen Einfluss auf die menschliche physische und psychische Verfassung haben können.

Dies macht sich der Therapeut innerhalb der Mototherapie zu nutze und bezieht den Hund als zusammenhängenden Bestandteil in die Therapie mit ein.

Die Zielsetzungen bleiben dabei dieselben, wie in der Mototherapie beschrieben. Der Hund kann jedoch innerhalb der Förderung folgende Rollen übernehmen:

  die Rolle des Motivators und Aktivators, zum Beispiel zur verstärkten Bereitschaft für grob- und feinmotorische Aktivitäten

  die Rolle des Vermittlers und Kommunikators, um zum Beispiel den Kontakt zu erleichtern

und die Bereitschaft für unterschiedliche Maßnahmen zu erhöhen

  die Rolle des Emotionsgebers und Stressvertreibers, um die Atmosphäre zu verbessern sowie

  die Rolle des Sinngebers

Durch die gemeinsame Interaktion können in den verschiedenen Sequenzen einer Therapieeinheit unterschiedliche Funktionen des Hundes zum Tragen kommen. Dies geschieht durch die konkrete Planung und Durchführung des Therapeuten aber auch unbewusst, ohne seine direkte Einwirkung.